Neubau Heizzentrale Waldshut-Tiengen
Stadtwerke Waldshut-Tiengen
79761 Waldshut-Tiengen
Projektvolumen:
1.800.000,00 EUR
Bauzeit:
April 2010 - Dezember 2010
Ausgangssituation
Das Schulzentrum Tiengen umfasst verschiedene Schulen der Stadt Waldshut-Tiengen sowie des Landkreises. Neben dem Gymnasium und der Realschule , befinden sich 3 Förderschulen des Landkreises, eine Sporthalle sowie die Stadthalle im Schulzentrum. Die unmittelbare Nähe zu einer Wohnbebauung mit größeren Wohnblöcken führte zur Entscheidung das gesamte Gebiet mit einer neuen Heizzentrale von zentraler Stelle aus, mit Nahwärme zu versorgen.
Gesamtheizlast:
2,866 MW
angeschlossene Gebäude:
11, jeweils mit Fernwärmeübergabestation
Wärmeerzeuger:
3 Gasbrennwertkessel mit jeweils 850 kW
1 Gasmotor BHKW 70 kWelekt./109 kWtherm.
1 Gasmotor BHKW 142 kWelekt./207 kWtherm.
ca. 2600 m Fernwärmeleitung
Energiekonzept:
Verschieden Kesselanlagen im Bereich des Schulzentrums sowie der Wohn-bebauung waren aufgrund des Anlagenalters sanierungsbedürftig. Um eine energieeffieziente und wirtschaftliche Beheizung gewährleisten zu können, bei gleichzeitig hoher Ausfallsicherheit, wurde die Entscheidung zu einer ge-meinsamen Heizzentrale getroffen. Das hierzu neu zu erstellende Bauwerk sollte neben der Aufnahme der gegenwärtigen Lösung auch den entspre-chenden Freiraum, bzw. die Möglichkeit zur Erweiterung bieten.
Betrieb der Anlage:
Für den Bau und Betrieb der Gesamtanlage zeichnen sich die Stadtwerke Waldshut-Tiengen verantwortlich. Um jegliche Betriebszustände, welche auf den Gebäudeleitrechner der Heizzentrale auflaufen, kontinuierlich überwa-chen zu können, wurde eine Schnittstelle zur Fernwirkanlage der Stadtwerke hergestellt. Diese Leitwarte ist 24h am Tag besetzt, so dass eine sehr kurze Reaktionszeit im Falle einer Störung sicher gewährleistet werden kann.Im Zuge der Fernleitungsverlegung wurde parallel entsprechende Leerrohre mitverlegt welche zur Aufnahme von Datenkabeln dienen. Über diese Da-tenleitungen sind sämtliche Zähleinrichtungen, sowie die Regelungen der Fernwärmeübergabestationen mit der Heizzentrale und somit auch mit der Leitwarte verbunden.
Besonderheiten:
Die Gesamtbaumaßnahme wurde in einer rund 9 monatigen Bauzeit durchgeführt. Nachdem sich der Neubau sehr zentral inmitten des Schulzentrums befindet, wurden alle Tiefbaumaßnahmen innerhalb der Schulferien ausgeführt. Somit konnte auf umfängliche Sicherheitsmaßnahmen verzichtet und gleichzeitig die Störung des Schulbetriebs und Baulärm vermieden werden.








